Monatsrückblick August 2021: Wenn die Muße zur „Müsse“ wird

13 Sep 2021 | Rückblicke

Der August ist ein klassischer Sommerloch-Monat. Das war er in weiten Teilen auch bei mir. Äußerlich gab es nicht viel zu tun, aber ich habe es immer wieder geschafft, meine Zeit zu füllen. Gern wäre ich mehr im Sein gewesen. Das fiel mir im letzten Monat allerdings besonders schwer.

Das hatte ich für den August geplant

Aus meinem Monatsrückblick Juli 2021

  • Blog-Dekade: 10 Artikel in 10 Tagen…die Vorbereitungen laufen. * Yeah, ich habe es geschafft. Mehr dazu weiter unten.

  • Teambuilding-Workshop für einen langjährigen Kunden * Das Teambuilding war großartig. Auch dazu mehr weiter unten

  • Muße, Muße, Muße *Ja, dafür war Zeit…aber es fiel mir auch sehr schwer wirklich in den Mußemodus zu kommen.

 

Blogdekade

Vom 1. -10. August habe ich an der Blogdekade der Content Society teilgenommen. Durch Franzi Blickle, die dieses Experiment bereits in 2020 durchgeführt hat, wurden wir durch die Blogdekade begleitet (auch sie hat einen Rückblick auf diese 10 Tage verfasst). Wir haben gegen das Sommerloch und den Perfektionismus angebloggt. Denn 10 Artikel in 10 Tagen zu schreiben, da ist wenig Platz für Perfektionismus. Es sei denn, man macht den ganzen Tag nichts anderes.

Diese 10 Artikel sind bei mir in dieser Zeit entstanden:

MEIN 8. GEBURTSTAG ALS UNTERNEHMERIN

DINGE, DIE DU (VERMUTLICH) NOCH NICHT VON MIR WUSSTEST

DIESE 4 BÜCHER DURFTEN KÜRZLICH BEI MIR EINZIEHEN

5 ATEMÜBUNGEN, DIE DIR – AKUT ODER VORBEUGEND – BEI STRESS HELFEN

MEINE ABC-LISTE ZU “SELBSTFÜRSORGE”

SO SORGE ICH AN WORKSHOPTAGEN FÜR MICH

GLOSSAR SELBSTFÜRSORGE

ERZÄHL MAL, SABRINA! 10 FRAGEN VON SUSANNE GESSL AN MICH.

WIE YOGA IN MEIN LEBEN KAM

10 TAGE – 10 ARTIKEL: MEIN RÜCKBLICK AUF DIE BLOGDEKADE IM AUGUST 2021

 

Teambuilding für einen langjährigen Kunden

Gleich Anfang August stand ein Termin in meinem Kalender, auf den ich mich sehr gefreut habe. Ein Kunde, für den ich seit Jahren gemeinsam mit meiner Kollegin Stefanie Thode bereits Einzelcoachings für die Nachwuchskräfte durchführe, hat uns nun dafür gebucht, diese Gruppe über die kompletten 2 Jahre der Ausbildung zu begleiten. Es geht nicht mehr „nur“ darum auf der individuellen Ebene zu arbeiten, sondern auch den Fokus auf die Zusammenarbeit im Team zu legen. Das Konzept stand relativ schnell, wobei die Durchführung so etwas ihre Tücken hatte: Wir als Trainer waren online mit der Gruppe verbunden, während diese sich vor Ort in zwei Großgruppen zusammen gefunden hatte. Allerdings jede*r mit eigenem Rechner und Kamera. Es war ein bunter Mix aus Einzelreflexion, Input, Gruppenarbeit (live und online). Es war somit die erste hybride Veranstaltung, die ich durchgeführt habe.

Insgesamt lief es aus meiner Sicht sehr rund, auch wenn wir in der Vorbereitung unterschätzt hatten, was es bedeutet, dass sich die Gruppe erst ganz frisch zusammengefunden hatte. Die Unsicherheit, mit uns, als neuen Trainern, dem neuen – häufig ersten – beruflichen Umfeld und den neuen Mitstreiter*innen war doch sehr groß. Umso größer war mein Respekt, wie sich jede*r einzelne auf dieses Abenteuer und die Herausforderungen, die wir gestellt haben, eingelassen hat. Teambuilding ist eben doch was anderes, als Teamentwicklung! Ich bin sehr gespannt, wie die gemeinsame Reise bis zum Sommer 2023 aussehen wird. Ich freu mich drauf!

Das mit der Muße ist so eine Sache

Der August war in diesem Jahr ein Monat zwischen den Urlauben. Nachdem wir im Juli bereits auf Pellworm waren, durfte Ende August die Reise in den Familienurlaub nach Kroatien folgen. Und mit Familienurlaub meine ich auch wirklich Familienurlaub. Mit dabei waren: Schwiegereltern, Eltern, Schwägerin, Schwager, Nichte (inklusive Freund) und für die letzten Tage auch die Tante meines Mannes. Auch wenn nicht alle zeitgleich anwesend waren, war doch wirklich immer was los. Blick von der Festung in Trogir, Kroatien   Was die berufliche Perspektive angeht, so ist es mir sehr schwer gefallen, diese Mußezeit im August, in der nicht so viel zu tun war, als das anzunehmen, was sie ist. Mir die Pause zu gestatten, sie nicht mit Umtriebigkeit zu füllen, die gar kein Weiterkommen bringt. Es war häufig ein Gefühl der Stagnation da, eine Unzufriedenheit, weil nichts so wirklich vorangeht. Ich muss doch noch dies und das und dann am besten noch jenes. So wird die Muße zur Müsse. Wenn es außen ruhig wird, kann sich die innere Unruhe so richtig in ihrer vollen Blüte zeigen. Ich habe versucht es anzunehmen. Gelungen ist es mir nicht so häufig, wie ich es mir gewünscht hätte. Room for Improvement!

Das steht im September an:

  • Die ersten Live-Workshops sind angesagt!
  • Eltern-Kind-Reise mit der Kita – hoffentlich…
  • Briefing-Gespräch für meinen visuellen Außenauftritt!

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