Glossar Selbstfürsorge

7 Aug 2021 | Selbstfürsorge

Selbstfürsorge ist ein Thema das mich sehr beschäftigt. Nicht nur, weil ich überzeugt davon bin, dass ich dadurch trotz Hashimoto  weitgehend in Balance bin. Nein, auch weil ich davon überzeugt bin, dass viele von uns vergessen haben, wie wichtig es ist, sich gut um sich selbst zu kümmern. In die Ursachenforschung möchte ich an dieser Stelle gar nicht gehen. Vielmehr entsteht hier ein Glossar über Begriffe, die aus meiner Sicht eng verknüpft sind mit dem Begriff “Selbstfürsorge”.

 

Achtsamkeit

Bewusst durch das Leben gehen. Das Leben wirklich erleben und wahrnehmen. Im Moment sein.

Atem

Der Atem begleitet uns jeden Moment unseres Lebens. Wenn wir ihn bewusst einsetzen, kann er einen großen Unterschied für unser Wohlbefinden machen. Es ist vielleicht der einfachste Weg, um mehr Selbstfürsorge ins Leben zu holen.

Bedürfnisse

Zu erkennen, was ich wirklich brauche, und dem auch nachzugehen, ist aus meiner Sicht der Kern der Selbstfürsorge.

Bewegung

Bewegung macht so viel. Ja, sie hält fit, aber darum geht es mir mit Fokus auf Selbstfürsorge nicht primär. Bewegung baut Stress ab (wenn wir es nicht übertreiben) und sie kann ein positives Körperbewusstsein fördern. Sensibel dafür werden, was im Körper gerade passiert, wie es ihm geht. Kürzlich habe ich bei Yvonne Schludel diesen Spruch gelesen: Bewege dich, weil du deinen Körper liebst. Nicht weil du ihn hasst. Was für eine schöne Erinnerung!

Beziehungen

Mit welchen Menschen umgebe ich mich? Wie gestalte ich meine Beziehungen? Stützen mich die Menschen in meinem Umfeld, oder saugen sie an meiner Energie? Auch hier lohnt es sich hinzuschauen.

Dankbarkeit

Ein wunderbares Gefühl. Lässt unser Gehirn Glückshormone aussenden. Für welche 5 Dinge bist du jetzt gerade dankbar?

Egoismus

Viele Menschen denken, Selbstfürsorge sei egoistisch. Aus meiner Sicht ist es das Selbstloseste, was wir tun können.

Emotionen

Emotionen zulassen, aushalten, ihnen Raum geben. Das ganze Spektrum fühlen, die erhebenden und die herausfordernden Emotionen. Nur dann kann ich wirklich sein.

Erlaubnis

Bei Selbstfürsorge etwas, das nicht von außen kommt. Man muss sie sich selbst geben.

Gedanken

Gedanken formen unsere Realität. Im Zuge der Selbstfürsorge ist es aus meiner Sicht sehr hilfreich mal genau hinzuschauen. Was denke ich eigentlich den ganzen Tag. Und ist das überhaupt hilfreich?

Gelassenheit

Der Gemütszustand, der sich bei guter Selbstfürsorge bei mir wie von selbst einstellt. Bewusste Selbstfürsorge, hilft dabei, in herausfordernden Situationen gelassen zu bleiben.

Gewohnheiten

Was ich gewohnheitsmäßig tue, formt mich. Sind meine Gewohnheiten wirklich gut für mich?

Glücklich sein

Ich kann erst glücklich sein, wenn ich…! Dreh den Spieß doch um. Sei glücklich! Dann kommt alles andere.

Grenzen setzen

Die eigenen Bedürfnisse schützen. Nein sagen. Für sich selbst, nicht gegen andere.

Körper

Das Vehikel, das wir für unser Leben bekommen haben. Macht das Erleben und Begreifen von allem erst möglich.

Motive

Das was mir im Leben wirklich wichtig ist. Was mich trägt.

Nahrung

Was nährt mich wirklich? Und damit meine ich nicht nur Lebensmittel, sondern alles, was wir in unser System lassen. Lebensmittel, Menschen, Emotionen, Gedanken, Medien. All das kann nahrhaft oder belastend sein.

Pause

Kein notwendiges Übel, sondern das Gegenstück zur Aktivität. Sprache prüfen: Machst du Pause, oder gönnst du dir eine Pause?

Prioritäten

Was ist mir in meinem Leben wirklich wichtig? Womit will ich meine Zeit füllen, mit wem meine Zeit verbringen?

Ressourcen

Selbstfürsorge und Ressourcen sind aus meiner Sicht eng verknüpft. Wenn ich gut für mich sorge, schütze ich meine Ressourcen bzw. fülle sie regelmäßig auf.

Schlaf

Ist Gold wert.

Spielregeln

Mach deine eigenen Spielregeln! Für dein Leben.

Stress

Die größte Hürde beim Thema Selbstfürsorge. Der gute Umgang mit Stress, jedoch auch der größte Schlüssel zur Selbstfürsorge.

Verantwortung

Selbstfürsorge funktioniert nur mit Verantwortung für das eigene Leben. Was will ich? Wozu sage ich nein? Wozu sage ich ja?

Yoga

War für mich die Eintrittskarte zu mehr Selbstfürsorge. Hätte ich Yoga 2008 nicht in mein Leben gelassen, würde ich heute vermutlich an einer deutlich anderen Stelle stehen.

Zeit für mich

Zeit für die Dinge, die mir wichtig sind, die mir gut tun.

Ziele

Wissen, wohin die Reise gehen soll. Wofür oder für wen tue ich das eigentlich alles? Sind es wirklich meine Ziele, oder habe ich mir etwas übergestülpt, was “man so macht”.

 

Die Sammlung ist eine Momentaufnahme meines heutigen Blicks auf Selbstfürsorge und wird über die Zeit immer weiter wachsen.

Welcher Begriff sollte aus deiner Sicht noch in dieses Glossar zu Selbstfürsorge aufgenommen werden? Mach mir gern einen Vorschlag in den Kommentaren!

Deine Sabrina

 

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