Ich kann erst glücklich sein,…

17 Nov 2020 | Hashimoto

…, wenn ich gesund bin. Oder wenn die Symptome mich nicht mehr einschränken…

Wie ist das bei dir? Schaffst du es, eine Distanz zwischen dir, deiner Zufriedenheit im Moment und den Symptomen, die Hashimoto in dein Leben bringt, aufzubauen? Oder erkennst du dich eher im ersten Satz wieder? Dass Gesundheit oder Symptomfreiheit die Bedingungen sind, die erfüllt sein müssen, damit du  glücklich und zufrieden sein kannst?

Wohlbefinden wird in die Zukunft verschoben.

Was passiert, wenn du diese Bedingung aufstellst ist Folgendes: Du verschiebst dein Wohlbefinden auf unbestimmte Zeit in die Zukunft. Du schließt somit aus, jetzt, in diesem Moment bereits glücklich sein zu können. Gleichzeitig kämpfst du gegen deinen Körper, er wird zum Feind, der dir und deinem Glück im Weg steht. Somit baust du immer mehr Druck auf deinen Körper auf, indem deine Gedanken permanent darum kreisen, wie du die Symptome  – oder besser noch Hashimoto insgesamt – los wirst.

Gedanken entscheiden über Gefühle.

Vielleicht ist dir bereits bewusst, dass unsere Gedanken entscheidend dafür sind, was sich in unserer Gefühlswelt abspielt und wie unsere Realität aussieht. Ob wir uns wohlfühlen oder leiden. Entspannt sind oder unter Strom stehen. Glücklich sind oder unzufrieden. Vielleicht fragst du dich auch, ob das denn wirklich so ist? Und warum das so ist? Alles was passiert, alle Dinge um uns herum sind zunächst neutral. Durch unsere Gedanken verändert sich der Blick auf die Dinge. So kann die Sonne in einem Moment die lang vermisste Licht- und Wärmequelle sein und in einem anderen das krebserregende Monster. Ein Löwenzahn kann der wunderschöne Farbklecks in der satten Wiese sein, oder das Unkraut, das den Rasen zerstört.

In beiden Fällen ist das Ding das Gleiche, aber unser Blick darauf und damit die Gedanken und Gefühle ändern sich. Bei der Sonne von „ah, tut das gut“ hin zu Angst, Enge, Schutzbedürfnis. Hier wird deutlich, dass sich die Gedanken die wir zu den Dingen und Ereignissen haben, verändern können. Tatsächlich tun sie das ständig. Wir setzen je nach Kontext einen Filter über unsere Wahrnehmung, der dann unser Erleben maßgeblich beeinflusst. Ist das nicht eine großartige Erkenntnis? Das Denken kann sich verändern und damit kann sich mein Erleben, also mein Fühlen auch verändern.

Was hat das mit Hashimoto zu tun?

Was hat das nun mit Hashimoto und dem Glücklichsein zu tun? Kurz gesagt: Alles. Es zeigt, dass wenn deine Gedanken nur darum kreisen, wie schlecht es dir geht und dass du erst glücklich sein kannst, wenn du diesen Kampf gewonnen hast, dann wird sich genau das in deiner Gefühlswelt festigen: Leiden, Unglücksgefühl, Angst, Kampf, Misstrauen in den Körper. Hört sich das nach einem guten Plan an? Ich denke nicht. Sollst du dich also darüber freuen, dass du Hashimoto hast? Das würde zu weit gehen und hätte etwas von Verdrängungstaktik, also nein. Denn unterdrückte Gedanken werden früher oder später wie ein aufgeblasener Wasserball, der unter die Oberfläche gedrückt wird, hochploppen und dich einholen.

Aufmerksam werden für die Gedanken im Kopf.

In erster Linie geht es darum aufmerksam zu werden für das, was sich an Gedanken durch deinen Kopf schleicht und zu spüren, was diese Gedanken in dir auslösen. Sind diese Gedanken hilfreich? Zahlen sie auf ein erfülltes Lebensgefühl ein? Machen sie dich glücklich? Nein? Dann ist der nächste Schritt zu schauen, welche Gedanken hilfreicher wären, damit du wieder in dein Wohlbefinden zurückfindest und diese nach und nach zu verstärken, damit die negativen Glaubenssätze auf- und abgelöst werden können.  

Ich wünsche Dir viel Mut und Freude dabei, deine dunklen Gedanken zu enttarnen!

Deine Sabrina.

PS: Wenn du dir Begleitung und einen geschützten Rahmen wünschst, um die sabotierenden Gedankenmuster zu deinem Leben mit Hashimoto unter die Lupe zu nehmen und in kraftvolle Gedanken umzuwandeln, dann schau hier vorbei und schreibe mir heute!

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