Wenn ich meinen Kalender aus dem April anschaue, dann war dieser, rein äußerlich betrachtet, sehr ruhig. Dennoch hat sich im April einiges entwickelt und verändert. Ein kleiner Sturm erwartete mich nach dem ruhigen Start, ich bin mit unterschiedlichen Gruppen und Themen auf Entdeckungsreise gegangen und wurde mit der Nase darauf gestoßen, meiner Intuition noch mehr zu vertrauen und ihr zu folgen. Das Aprilwetter hat an vielen Stellen zu meinen inneren Prozessen gepasst. Manch Blüte ist im Frost erfroren, der Wind hat einiges ordentlich durchgeschüttelt und die Sonne anderes sprießen lassen.

 

Der Rückblick auf meinen April-Ausblick.

Aus meinem Monatsrückblick März:

  • Es ist Raum im Kalender entstanden: Der erste Live-Workshop des Jahres wurde aus nachvollziehbaren Gründen abgesagt. * Der Raum wurde gefüllt, mit Reflexion, neuen Impulsen und Mußezeit.
  • Am 14.4. um 18 Uhr habe ich endlich meinen Friseurtermin (der letzte war kurz vor Weihnachten)…ein Schelm, wer Böses denkt! *Yeah, es gab keine erneute Schließung der Frisörläden. Es haben sich Ordnung und Struktur auf meinem Kopf eingestellt…in meinem Kopf auch, aber das ist eine Geschichte, die weiter unten folgt.
  • Happy Birthday to me, happy birthday to me,…!* Noch ist es kurz davor, aber am 30.4. darf ich feiern. Eigentlich war ja der Plan, die Feier vom letzten Jahr nachzuholen…lassen wir das.

 

Die erste Auszeit des Jahres.

In der Woche vor Ostern hatten wir unseren ersten Urlaub des Jahres. Wir waren für sieben Tage raus. Raus aus der Wohnung, raus aus Hamburg, raus aus dem Norden, raus aus dem Nachrichtenverfolgen. Bei mir hat sich trotz der Kürze tatsächlich Urlaubsgefühl eingestellt. Wir waren viel in der Natur, haben die Sonne genossen und in den Tag hineingelebt. Es war eine tolle Woche, die ich für mich wirklich zum Auftanken nutzen konnte.

Womit ich nicht gerechnet hatte, war die Härte des Aufschlags, als ich wieder zu Hause durch die Tür gekommen bin. Schon wieder hier!? Ich will hier weg! Ich fühlte mich eingeengt, fast erdrückt und die ganze getankte Kraft schien sich mit dem ersten Durchlüften direkt nach Irgendwo zu verabschieden. Ja, die Gedanken sind frei. Der Kopf weiß das, aber der ganze Rest von mir konnte das nicht spüren. Das hat sich ordentlich auf meine Gemütslage ausgewirkt. Glücklicherweise hat dieses Gefühl nicht lange angehalten. Nach ein paar Tagen hatte ich mich wieder akklimatisiert und war zu Hause angekommen.

Die ersten Blüten im Wald

Die Kraft der Gruppe.

Im April habe ich an ganz unterschiedlichen Challenges teilgenommen. Die eine war BoomBoomBlog von Judith Peters. Hier war ich nicht nur Teilnehmerin, sondern bin auch als Affiliate in Erscheinung getreten. Auch in die Welt von Maria Husch bin ich zwischenzeitlich eingetaucht und habe mich mit meinen Räumen zu Hause auseinandergesetzt. (Der Zeitpunkt dafür war nach dem harten After-Urlaubs-Aufschlag genau richtig!) Die dritte war das Holistic Business Bootcamp von Kristin Woltmann. Zu allen Angeboten waren deutlich mehr als 1.000 Frauen angemeldet, die entweder das Thema Bloggen, ihre Räume oder das Thema Online-Business fokussieren wollten. Auch wenn die drei Formate inhaltlich sehr unterschiedlich waren, fand ich es faszinierend zu spüren, welche Kraft in Gruppen entstehen, wie gut sich Energie auch online entfalten kann. Wie wundervoll das Miteinander sein kann, wenn es wirklich um das Miteinander geht. Welch unglaublich wertvolle Ergebnisse und Erkenntnisse in diesem Raum, der doch “nur” ein virtueller ist, wachsen dürfen.

Raum für Intuition.

Die Arbeit im Holistic Business Bootcamp hat mich stark beeindruckt. Kristin lässt mit einer solchen Selbstverständlichkeit Methoden einfließen, die der Verstand nicht fassen kann. Dadurch hat sie bei mir viel in Bewegung gebracht. Innerlich, wie auch für die Arbeit mit meinen Kundinnen. In meinem letzten Artikel habe ich bereits kurz beschrieben, wie innerlich zerrissen ich war, als ich das erste Mal einen Bodyscan in einem Workshop angeleitet habe. Meine Befürchtungen waren völlig unbegründet und inzwischen weiß ich, welchen Mehrwert ich damit für meine Kundinnen – und auch mich – erreichen kann. Durch Kristin ist mir das wieder bewusst geworden und ich spüre, dass auch in meiner Arbeit noch mehr Raum für Intuition, spüren und fließen lassen ist. Ich darf mir und meiner Intuition noch mehr trauen und ich darf auch meinen Kundinnen in so weit vertrauen, dass sie sich darauf einlassen und Dinge außerhalb ihres Verstands in ihrem Prozess Willkommen heißen.

Wie oben erwähnt, habe ich den Effekt des Bootcamps auch in mir gespürt. Es durften sich Blockaden und Glaubenssätze an die Oberfläche arbeiten, die lange Jahre inkognito ihre Wirkung vollbracht haben. Ja, auch ich will weiter an mir arbeiten, mich weiterentwickeln und dazu lernen. Die Vorzeichen standen alle auf grün, das Gefühl hat gepasst und so habe ich mich dazu entschieden nochmal ein paar Schritte zurück zu treten, Projekte ruhen zu lassen und für das kommende Jahr mit einer tollen Gruppe an Frauen in meinen Weiterentwicklungsprozess zu gehen. Da steckt Kraft drin, Wachstum, und in gleichem Maße Leichtigkeit und Freude. Dieses Jahr wird mich noch weiter zu mir selbst finden lassen, mich reifen lassen, mir helfen, meine Sprache zu finden. Genau das habe ich in meiner Vision so vor ein paar Wochen formuliert. Be careful, what you wish for! Nein, genau das will ich ja. Genau darauf freue ich mich.

Es ist viel Reflexion im Gange.

Ausblick: Das steht im Mai an.

  • Am 1.5. startet die OBU mit Kristin Woltmann! In meiner Bucket-List habe ich eine Weiterbildung aufgeführt. Und, los geht sie!
  • Eigentlich stand der Start meines Onlinekurses im Kalender. Den habe ich auf unbestimmte Zeit verschoben. Das ist gerade nicht dran.
  • Es stehen einige Coachings und Auswertungsgespräche zum Reiss Motivation Profile® im Kalender.