Meine Vision: “diagnostizierte Schwäche” wird zur Kraftquelle.

14 Apr 2021 | Hashimoto, Persönliches

Hashimoto, eine Diagnose, die immer häufiger wird. Eine Diagnose, die zur Erlösung werden kann, wenn man lange von Ärzten nicht für voll genommen wird, weil die Symptome einfach nicht eindeutig sind und die Diagnostik standardmäßig nicht alle relevanten Werte abprüft. Gleichzeitig wird die Diagnose auch zu einem Etikett. Ein Etikett für lebenslange Einschränkung, dafür, dass der Körper nicht so will, wie man selbst gern wollen würde. Die Gefühlslage schwankt in alle möglichen Richtungen: Machtlosigkeit, Trauer, Angst, Wut, Resignation.

In meinem Zukunftsbild sollen diese Emotionen abgelöst werden. Hashimoto soll keine Bürde, keine Hürde sein. In meinem Bild kann es zu einem Gradmesser dafür werden, ob ich mich auf dem richtigen Weg befinde, ob ich meine Energie an den richtigen Stellen einsetze, ob ich mich gut um mich kümmere.

Über die letzten Jahre bin ich an vielen Stellen in die richtige Richtung gegangen. Ich bin in Balance. Und das schon über längere Zeit. Das schaffe nicht nur ich, das will ich auch anderen Frauen ermöglichen!

Meine Vision im Detail.

☀︎Mein Vision ist, es Frauen mit der “diagnostizierten Schwäche” Hashimoto mit ihrer inneren Stärke, ihrer Energie, ihrem Wesenskern in Verbindung zu bringen.

☀︎Ich möchte sie darin unterstützen, ihren Beitrag zu spüren und anzuerkennen. Ich möchte, dass sie ihre Energie in die für sie richtigen Dinge stecken und sich nicht dahinter VERstecken, was sie scheinbar einschränkt.
☀︎Ich möchte, dass sie sich in ihrer Gänze annehmen, dass sie aufhören ihren Körper für das zu verurteilen, was er an Symptomen hervorbringt.
☀︎Ich möchte, dass wir statt über Symptome über Phänomene sprechen. Dass wir neugierig werden auf das, was unser Körper uns zeigt und weiter in uns forschen, um noch mehr herauszufinden.
☀︎Ich wünsche mir, dass wir es wieder schaffen, uns und unserem Körper vorbehaltlos zu vertrauen. Dass die Signale des Körpers als Leitplanken und nicht als Hindernisse gelten.
☀︎Ich sehe Frauen, die es schaffen, diese Phänomene zu deuten und zu spüren. Die dadurch in der Lage sind, klar zu sehen, welcher Weg sich ihnen eröffnet.
☀︎Ich sehe Frauen, die tief mit sich verbunden sind, die ihre Bedürfnisse (er)kennen und ihre Grenzen abstecken.
☀︎Frauen, die ihre eigenen Spielregeln schreiben und sich nicht dem Status Quo geschlagen geben.
☀︎Ich sehe Unternehmerinnen, Mütter, Frauen. Mit klaren Ideen für ihr Leben, die in der Lage sind, scheinbare Hindernisse als Kraftquelle zu nutzen. Die ihre Ideen mutig angehen und zum Leben erwecken.

Was bedeutet diese Vision für mich?

Wenn ich meine Vision lese, dann bekomme ich ein bisschen Gänsehaut, ein etwas mulmiges Gefühl in der Magengegend. Und gleichzeitig spüre ich eine unglaubliche Energie. Ja, diese Vision ist größer als ich. Deutlich sogar. Ja, sie ist vermessen und, ja, sie wird bestimmt an mancher Stelle für Irritation sorgen. Das darf und soll sie auch. Meine Vision ist mein Traum von einer besseren Welt, ein Ziel, das ich nicht in diesem Jahr erreichen werde. Aber vielleicht in fünf oder zehn Jahren. Dafür stehe ich hier, an der Stelle in meinem Leben, an der ich gerade bin. Ich werde wachsen müssen, um dieser Vision gerecht zu werden.

Die Samen dafür habe ich über die letzten Jahre bereits gesät. Mein größtes Lernfeld ist es, mir und meinen Fähigkeiten, wie auch meiner Intuition noch mehr zu trauen, meine Kraft und Wirksamkeit noch mehr zu spüren. Oder zu lernen damit umzugehen, dass ich sie nicht immer spüre und trotzdem im Vertrauen zu bleiben, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich werde meine Sprache noch mehr finden müssen. Eine Sprache, die klar ist, warm, bestimmt und liebevoll. Die es mir möglich macht, mich noch besser auszudrücken. Die es möglich macht, dass ich mich so zeige, wie ich bin. Ohne Maske, ohne überflüssigen Humor. Eine Sprache, die mir entspricht.

Diese Vision gibt mir einen Rahmen zu wachsen. Wurzeln und Baumkrone, an allen Enden wird mehr entstehen.

 

Deine Sabrina.

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