Monatsrückblick März 2021: Freude! Unlust! Langeweile!?

31 Mrz 2021 | Rückblicke

Mein März war bunt. Die Natur blüht auf und mit den längeren Tagen und dem Mehr an Sonne, steigt meine Energie. Die Ideen kommen wieder mehr ins Fließen, Altes kann abgestreift werden und die Gedanken werden wieder greifbarer. Schau gern rein, was mein März mir gebracht hat!

 

Der Rückblick auf meinen März-Ausblick.

 

Aus meinem Februar-Rückblick:

  • Meine Leitfragen für den März sind: Was darf wachsen und aufblühen? (Danke, Charlotte, für diesen Impuls) Welchen Ballast will ich loswerden? (ganz nach Ayurveda) *aufgeblüht hat mein Coachingangebot und auch ich spüre, wie gut mir die längeren Tage und das Mehr an Sonne tut!
  • Die Planung meines Gruppenformates geht voran. Zeitplan und Inhalte für meinen Beta-Kurs hängen hier direkt vor mir an der Wand! (Falls du auf dem Laufenden bleiben möchtest: Über meinen Newsletter bekommst du rechtzeitig alle Infos) *hier ist noch nichts weiter passiert, aber ich bin nach wie vor im Zeitplan
  • Der Kalender zeigt die erste Auszeit des Jahres! *freu* *langes Hin und Her. Fahren? Nicht fahren? Stäbchen in Rachen & Nase, Spucke ins Tütchen, Tropfen tropfen…und das mehrfach…FAHREN!

Relaunch Coachingangebot.

Das Thema, das im März am meisten meiner Zeit in Anspruch genommen hat, war der Relaunch meines Coachingangebots. Es hat einige Zeit in mir gearbeitet, wie ich meine Begleitung mehr schärfen kann, um meine Coachees noch besser und nachhaltiger zu unterstützen. Dann war es ganz schnell klar. Der Rahmen des 4-monatigen Prozesses mit dem Kernaspekt des Reiss Motivation Profile® ist geblieben. Also die eigenen Lebensmotive und Bedürfnisse als Basis für mehr Selbstbestimmung und Entspannung trotz Hashimoto. Dazu kommen Themenschwerpunkte wie beispielsweise Umgang mit Stress, Gewohnheiten / Routinen und Grenzen setzen. Es ist ein tolles Paket entstanden, das die mental-emotionale Seite für den Umgang mit Hashimoto umfasst.

Aber nicht nur das Konzept wollte erstellt werden, auch über Social Media habe ich meinen Relaunch verbreitet, dazu einige Newsletter, die an meine Leser rausgegangen sind. Und dann wollte natürlich auch meine Internetseite entsprechend überarbeitet , Links neu gesetzt werden. Es hat mich dann doch ein bisschen überrascht, was da alles dranhing. Und es hatte zur Folge, dass es auch deutlich länger gedauert hat, als mal eben ein bisschen Text ändern. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Was meinst du dazu?

Keine Lust mehr auf Webinare.

Über die letzten Monate habe ich immer wieder mein Webinar “Entspannt mit Hashimoto” angeboten. Obwohl mir das Thema so wichtig ist und ich glaube, dass im Bereich Stress / Entspannung und Hashimoto viel Potenzial versteckt ist, hat sich meine Energie verändert. Sie ist gesunken. Und das liegt nicht am Thema, sondern am Format. Ich spüre, dass ich keine Freude daran habe, vor dem Bildschirm zu sitzen und einfach in meine Kamera zu blubbern. Auch wenn es eine Chatfunktion gibt…das reicht mir nicht an Kontakt zu meinen Zuhörerinnen. Ich bin über die letzten Jahre in Coachings und Workshops sozialisiert. Das ist es, was mich glücklich macht, wo ich mich wirklich wirksam fühle. Dort, wo ich sehe, was meine Impulse bewirken, wo ich sehen kann, dass sich bei meinem Gegenüber etwas bewegt. Und das sehe ich im Webinar nicht. Ich wünsche mir mehr Austausch, mehr Interaktion, mehr Leben.
Wie ich das genau umsetze, weiß ich noch nicht, aber hier wird es ein neues – kostenloses – Format geben. Der richtige Impuls wird kommen!

Wo ist meine Langeweile hin?

Mir ist langweilig. Ein Satz, den ich von meiner Tochter immer mal wieder höre. Meine Standardantwort darauf lautet: “Dir fällt schon was ein.” Wenn ich schlechter drauf bin und das nicht gut aushalten kann, dann mache ich ihr eher mal Vorschläge, wie sie den Raum füllen könnte. Kontraproduktiv, ich weiß. Aber manchmal einfach die leichteste Lösung.
Wie so oft, bekomme ich auch bei diesem Thema den Spiegel durch den Nachwuchs vorgehalten. Und so stelle ich mir gerade die Frage, wo denn meine Langeweile eigentlich hin ist? Als selbstständige Mutter habe ich auch außerhalb von Corona-Zeiten prinzipiell ausreichend zu tun. Langeweile an sich kenne ich nicht mehr. Es gibt immer etwas zu tun. Nicht immer ist meine Zeit produktiv gefüllt. Ich kann mich auch einfach auf den Wohnzimmerboden legen und in den Himmel schauen. Suche Wolkenbilder, beobachte sie beim Vorbeiziehen. Ich kann auch 30 Minuten in Stille sitzen und meditieren. Manchen Menschen wird dabei langweilig. Mir nicht. Dennoch kenne ich langweilige Dinge, Gespräche, die mich inhaltlich langweilen, Situationen, die mir gefühlt die Zeit klauen. Aber ist Langeweile und Dinge oder Situationen als langweilig zu empfinden wirklich das Gleiche?
Ich stelle mir dazu gerade viele Fragen: Hat sich meine Wahrnehmung verschoben, indem ich mich bewusst in diese Ruhe begebe, diese stillen Situationen anders bewerte? Gibt es also Langeweile bei mir nicht mehr? Oder fülle ich meine Zeit nur anders? Klebe ich ein Achtsamkeits- oder Muße-Etikett auf und weiche auf diese Weise aus? Fülle ich die Zeit, in der Langeweile entstehen könnte mit vermeintlich “sinnvollen” Beschäftigungen? Ist das auch schon Vermeidung von diesem Raum der Langeweile, in dem sonst so viel entstehen darf?
Ich habe noch keine Antworten auf diese Fragen, und ich freue mich, wenn du mir deine Gedanken dazu da lässt. Ich liebe solche Gedankenspiele!

Ausblick: Das steht im April an:

  • Es ist Raum im Kalender entstanden: Der erste Live-Workshop des Jahres wurde aus nachvollziehbaren Gründen abgesagt.
  • Am 14.4. um 18 Uhr habe ich endlich meinen Friseurtermin (der letzte war kurz vor Weihnachten)…ein Schelm, wer Böses denkt!
  • Happy Birthday to me, happy birthday to me,…!

Deine Sabrina.

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