Monatsrückblick Juli 2021: Die Mußezeit beginnt

28 Jul 2021 | Rückblicke

Juli. Viele Freiberufler nutzen die Sommermonate um richtig Gas zu geben, sich weiterzubilden, bringen richtig Druck auf den Kessel. Bei mir ist das anders. Für mich sind die Sommermonate eher die Zeit, in der ich weniger im Außen und mehr bei mir bin. In der ich auftanke, die Seele baumeln lassen (nicht, dass ich das sonst nicht auch mache, aber im Sommer nochmal ganz bewusst). So war der Monat eher ruhig und geprägt durch Tapetenwechsel.

 

Rückblick auf den Ausblick

Aus meinem Monatsrückblick Juni 2021:

Auszeit: Raum für Muße, Energie tanken und hoffentlich auch etwas Sonne *Oh ja. So war das!

 

Sommerurlaub

Der Juni war in diesem Jahr sehr arbeitsintensiv. Darum kam die Sommerpause genau rechtzeitig. Als hätte ich zu Jahresbeginn gewusst, dass das zeitlich genau so passt nach den vielen Coachings und Reiss-Profil-Auswertungen. Zunächst ging es für ein paar Tage in den Süden der Republik. Ich finde es immer wieder schön in die alte Heimat einzutauchen. Wieder auf den Spuren zu wandeln, die früher der Alltag waren und zu erkennen, wie schön und wie anders es doch ist, als die Großstadt, die ich seit 2008 mein zu Hause nenne.

Blick vom Hausberg meiner Kindheit. Der Scheuerberg.

 

Auf der Wiese hinter mir stand das Hallenbad, in dem ich sehr viel Zeit verbracht habe.

 

Ausflug ins Blühende Barock, Ludwigsburg

 

Anschließend an die Tage in Süddeutschland, ging es dann noch in die entgegengesetzte Richtung: nach Norden. Wir durften eine Woche auf Pellworm verbringen. Die Nordseeküste von Deutschland und Dänemark kenne ich einigermaßen, aber Pellworm war bisher noch nicht dabei. Was soll ich sagen? Es war wunderschön. Natur, Weite, Ruhe. Es ist doch absoluter Luxus, wenn man sich morgens darüber beschwert, dass die Vögel so laut zwitschern. Oder wenn der Ruf der Wildgänse Wildgänse das Geräusch ist, das alles andere übertönt.

Mein persönliches Highlight war eine Wattwanderung von Pellworm zur Hallig Süderoog. 6,5 km…einfach. Am Vorabend der Wanderung bin ich noch etwas nervös geworden, was die Schuhwahl anging. Klar war: Gummistiefel gehen nicht. Die laufen entweder mit Wasser voll, oder bleiben im Schlick stecken. Socken? Wohl zu dünn, als dass sie irgendeinen Schutz vor Muscheln bieten. Also blieb nur die Variante barfuß. Und das war genau richtig! Ich konnte es komplett genießen so über den Meeresboden zu wandern, auch wenn wir zwischendurch bis übers Knie im Wasser waren. Der Schlick zwischen den Zehen…einfach herrlich. Auch wenn es am Schluss einen etwas fieseren Schnitt durch eine Muschel als Souvenir gab.

Ein Gedanke, der mir am Nordseestrand so durch den Kopf ging: Was würde wohl ein Australier denken, wenn er an diesem “Beach” ankommt? Immer wieder das Wasser weg, kein Sand, Schafe inklusive entsprechender Hinterlassenschaften als Strandnachbarn…jetzt darf sich das Bild in deinem Kopf weiterspinnen.

Familienschlickfüße

 

Im Watt

 

Bis bald Süderoog

 

Leuchtturm von Pellworm

 

Newsletter Relaunch

Aus “The Content Society”, dem Jahresprogramm zum Bloggen von Judith “Sympatexter” Peters, kam mal wieder genau der richtige Impuls: Schon seit langem war ich mit meinem Anbieter zum Versenden von Newslettern unzufrieden und wollte zum Branchenprimus wechseln. Aber allein hab ich den Schritt gescheut. Wieder so viel Zeit für Technik und Einstellungen investieren? Vielleicht ist der neue Anbieter doch nicht so gut!? Geht doch auch so! Das waren die Sätze, die ich mir geflüstert habe. Und dann kam ganz unverhofft der Newsletter Sprint um die Ecke. Wir wurden von Judith und Stefanie Seitz an die Hand genommen. Alles wurde in Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt. Die Hürde war dadurch sehr niedrig.

Und so kann ich seit dieser Woche sagen: Der Umzug ist vollbracht! Die Technik läuft. Danke an dieser Stelle an Judith und Steffi!

Der Zeitpunkt war auch genau richtig, denn ich wollte den Umzug unbedingt bis zum 1. August über die Bühne haben. Denn an dem Tag gibt es etwas zu feiern. Und das werde ich mit meinen Leserinnnen tun, die eine kleine Überraschung von mir bekommen werden. Mehr verrate ich an dieser Stelle noch nicht.

*Falls du jetzt neugierig auf meinen Newsletter geworden bist: Am Ende dieses Beitrags findest du die Möglichkeit dich anzumelden!😉*

 

Mikroabenteuer

Zum Monatsende haben es dann noch zwei Microabenteuer in unser Leben geschafft. Das erste war die Suche nach unserem ersten Geochache. Ich hatte schon eine Weile mit der Idee gespielt, bin aber nie in die Umsetzung gekommen. Hätte ich gewusst, dass es so leicht ist, zu starten, hätte ich es schon deutlich früher gemacht. Wie auch immer. Jetzt war die Zeit reif, ich habe die entsprechende App runtergeladen und wir haben uns direkt auf den Weg gemacht. Der Schatz war dann auch schnell gefunden und wir haben uns gefreut. Die nächste Suche wird wohl nicht lange auf sich warten lassen.

Außerdem haben wir mal wieder auf dem Balkon gezeltet. Das hatten wir im ersten Lockdown bereits gemacht und wir fanden das so schön, dass es nach einer Wiederholung schrie. War es beim Einschlafen fast noch zu warm, haben dann Wind und Regen für ordentlich Abkühlung gesorgt. Mit dem Ende, dass die Zeltnacht frühzeitig beendet und die übrigen dreieinhalb Stunden im Bett verbracht wurden. Dennoch war es schön und ich freu mich, dass ich mal wieder einen Punkt meiner Bucketliste (Nr.26) abgehakt habe.

Das Zelt steht…auf dem Balkon.

 

Das steht im August an

  • Blog-Dekade: 10 Artikel in 10 Tagen…die Vorbereitungen laufen.
  • Teambuilding-Workshop für einen langjährigen Kunden
  • Muße, Muße, Muße

 

Deine Sabrina

 

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