Mein Dezember hatte in diesem Jahr nochmal alle möglichen Spannungsgrade parat. Beruflich habe ich mir spontan noch eine Herausforderung in Form meines ersten Webinars gesetzt. Emotional bin ich recht ausgeglichen durch den letzten Teil des Jahres geglitten. Auch wenn der Lockdown nochmal kurz an uns gerüttelt hat, konnte er uns nicht erschüttern. Insgesamt ein runder Monat mit vielen Wohlfühlmomenten. So darf das Jahr zu Ende gehen.

Beruflich noch eine Herausforderung.

Mitte November hatte ich es mir in den Kopf gesetzt: Ich wollte unbedingt noch in 2020 ein kostenfreies Webinar anbieten, um noch mehr mit meinen Kundinnen in Kontakt zu kommen. Die Planung ging los. Der Inhalt des Webinars war schnell gefunden. Der Fokus sollte auf den Wechselwirkungen von Hashimoto und Stress liegen. Eine Kombination aus Hintergrundwissen und meinen besten Tipps, um gut gegen Stress gewappnet zu sein, oder ihn gar nicht erst so zuschlagen zu lassen. 

Inhalt ist der eine Part, aber außerdem musste auch die technische Seite umgesetzt werden. Landingpage, Anmeldeformular, die Verknüpfung mit meinem Autoresponder, die Webinarfunktion von Zoom erkunden. Mir war sofort klar, dass ich das alles nicht allein schaffen konnte und so habe ich mir wild entschlossen im Delegieren geübt und zum ersten Mal eine Virtuelle Assistenz gesucht, die meine Landingpage umgesetzt hat. Das war eine große Erleichterung. Und so hatte ich den Raum, um mich mit den anderen Aspekten auseinander zu setzen.

Anfang Dezember bin ich dann nach außen gegangen und habe mein Webinar auf Facebook und Instagram immer wieder erwähnt. Ich war auch neugierig, ob ich mein Webinar organisch – also nur über meine direkten Kontakte – gefüllt bekomme. Nun ja, die Erkenntnis war ernüchternd. Gehofft hatte ich auf 10 Teilnehmerinnen, angemeldet haben sich 6 und live dabei waren schließlich 2. Und das bei zwei Terminen, die zur Wahl standen. Da gibt es wohl noch Luft nach oben. Ich habe in dem ganzen Prozess der Vorbereitung, Durchführung und Nacharbeit jedoch Unmengen gelernt. Und dazu kam dann noch ein sehr herzlicher und ehrlicher Zoom-Feedback-Call mit einer der Teilnehmerinnen. Wenn das nicht Gold wert ist!?

Mein Jahresrückblick entsteht.

Am 1. Dezember ging es los. Die erste Nachricht von Judith von Sympatexter ist in mein Postfach geflattert. Der Startschuss für 20 Tage Arbeit an meinem Jahresrückblick. Jeden Tag eine Email, ein Facebookvideo und unheimlich wertvoller Input. Es war eine spontane Idee einen Jahresrückblick über dieses surreale Jahr zu schreiben, und es hat sich gezeigt, dass spontane Ideen häufig die Besten sind.

Es war eine wunderbare Möglichkeit das Jahr nochmal anzuschauen. Und dabei festzustellen, dass Corona nicht alles war, was passiert ist. Beruflich hat sich einiges bewegt und auch im privaten Rahmen haben sich Aspekte verändert. Manche haben es in den offiziellen Artikel geschafft, manche in mein Notizbuch und manche bleiben auch einfach in meinem Herzen. Es gibt eben einen Unterschied zwischen persönlich und privat. Das war eine wertvolle Reise. 

 Jedoch war die Umsetzung nicht ganz ohne und noch immer ist der Artikel nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt habe, weil z. B. die Bildunterschriften nicht angezeigt werden. Aber auch diese technische Finesse werde ich noch durchschauen! Eine Sache ist mir besonders bewusst geworden: Es entstehen zu wenige Bilder ohne Kind, um so einen Jahresrückblick gut zu unterstreichen!

Und das Beste an dem Ganzen: Judith hat es geschafft, meinen Blick auf das Bloggen zu verschieben und wirklich die Lust am Schreiben in mir geweckt (sonst hätte ich wohl kaum diesen Monatsrückblick veröffentlicht). Meinen Content habe ich bereits bis Ende März komplett geplant – und das mit wöchentlichen Veröffentlichungen. Ich hoffe, dass ich das schaffe, denn es gibt so viele tolle Themen, die raus wollen. Also stell dich gern schon mal auf Lesestoff ein:-)

Das Jahr neigt sich dem Ende.

Nachdem ich am 17. Dezember meinen letzten Auftrag für dieses Jahr hatte, konnte die Weihnachtspause ganz langsam beginnen. Der Lockdown hat uns glücklicherweise nicht kalt erwischt, da wir bereits fast zwei Wochen vor Weihnachten unsere Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen hatten. Nur die Lebensmittel mussten noch besorgt werden. Einen kleinen Eiertanz gab es noch bezüglich der Besuchsfrage über Weihnachten. Nach einigem Hin und Her fiel die Entscheidung, dass die Großeltern nach Hamburg kommen und wir die Tage gemeinsam verbringen. Dieses Mal hat mein Bauchgefühl laut JAAA gesagt (wenn du das näher verstehen möchtest, dann lies gern den Abschnitt „Urlaub ist was man daraus macht“ aus meinem Jahresrückblick).

Und es hat sich bestätigt. Wir hatten ruhige, entspannte, gemütliche Weihnachtstage. Kulinarisch hat alles gepasst, die Kinderaugen haben geleuchtet und die Freude war riesig (okay, morgens um 5:45 Uhr mit den Worten „Mama, können wir schauen, ob der Weihnachtsmann schon da war?“ geweckt zu werden, war die Freude bei mir sehr eingeschränkt vorhanden…).

Die letzten Tage des Jahres verbringen wir nun im allerengsten Familienkreis. Mit Bewegung, frischer Luft, auch mal bis zum Mittagessen im Schlafanzug und mit viel Kniffel, Spinderella & Co. Die Wunderkerzen und Leuchtarmbänder liegen im Schrank bereit. Ich bin voller Energie und freue mich auf alles was kommt.

 

Das steht im Januar an:

  • Entwurf für einen Onlinekurs erstellen
  • erstes Präsenzseminar ist für Ende Januar geplant (!)
  • den Blog-Ball richtig ins Rollen bringen:-)